In einem von Dramatik geprägten Spiel der Baller-League setzte sich VfR Zimbos gegen die Mannschaft der Protatos durch. Das Spiel bot ein wahres Torfestival mit einem Gesamtergebnis von 8:6 für VfR Zimbos. Die Entscheidung fiel erst in den letzten drei Minuten, den sogenannten ‚Galaxy-Minutes‘.
Der Spielverlauf
Das Spiel begann mit einer Führung der VfR Zimbos. Marcel Heller traf in der 5. Minute und stellte damit seine Torjägerqualitäten unter Beweis. Doch die Protatos blieben nicht lange zurück. Jeremy Aydogan erzielte ein Eigentor in der 8. Minute und sorgte damit zum ersten Mal für einen Ausgleich. Die restliche erste Halbzeit behielt sich ein hart umkämpftes Match. Beide Teams schenkten sich nichts und ließen so manche Torchance ungenutzt. Mit einem Spielstand von 3:5 zugunsten der Protatos ging es zur Halbzeitpause.
Ein herausragender Spieler
Einer, der sechsmal das Netz zappeln ließ, darunter ein Hattrick innerhalb von fünf Minuten war Philipp Simon für VfR Zimbos. Er zeigte sich in diesem Spiel in überragender Form und entschied die Begegnung mit seinen Toren.
Die Galaxy-Minutes
Die sogenannten Galaxy-Minutes sollten sich als Spielentscheider herausstellen. In den letzten drei Minuten entschied VfR Zimbos das Spiel zu ihren Gunsten. Mit einem knappen Vorsprung von zwei Toren gingen sie in die Galaxy-Minutes. Doch was dann folgte, kann man wohl nur als Fußballwahnsinn bezeichnen. Die Tore fielen im Minutentakt, bis der Spielstand 8:6 für VfR Zimbos lautete.
Die Reaktionen
Die Enttäuschung der Protatos war spürbar. Sie hatten über weite Strecken des Spiels geführt und mussten sich am Ende doch geschlagen geben. Für die VfR Zimbos stellt dieser Sieg jedoch eine wichtige moralische Unterstützung für die kommenden Spiele dar. Sie bewiesen Kampfgeist und gaben nie auf. Am Ende wurden sie dafür mit einem Sieg belohnt.
VfR Zimbos – Protatos 8:6
VfR Zimbos: Patrick Papachristodoulou, Babacar M’Bengue, Tim Kosmala, Philipp Simon, Davit Arakelyan, Marcel Heller, Jeremy Celal Aydogan, Sven Körner
Protatos: Pascal Wiewrodt, Tom Wüstenberg, Michael Schüler, Mohamed Rabia, Abdenbi Oubelkhiri, Jannik Pehlivan, Karim Tarfi, Benedikt Palm, Max Wilschrey, Leonardo dos Santos
Tore: 1:0 Marcel Heller (5.), 1:1 Jeremy Celal Aydogan (8. Eigentor), 1:2 (15.), 2:2 Philipp Simon (15.), 2:3 (15.), 3:3 Marcel Heller (19.), 3:4 Benedikt Palm (20.), 3:5 Max Wilschrey (25.), 4:5 Philipp Simon (30.), 5:5 Philipp Simon (30.), 5:6 Abdenbi Oubelkhiri (30.), 6:6 Philipp Simon (30.), 7:6 Philipp Simon (30.), 8:6 Philipp Simon (30.)